Heil-Behandlung Nummer Dreizehn – Das Ende der Unendlichkeit

Kennt Ihr das auch so ein vermaledeites , einzelnes, hartnäckiges Thema, an dem man schon so viel gelöst und gebastelt und geschraubt und welches dennoch nicht gelöst ist? Darum geht es in der dreizehnten Heilsitzung. Die Lösung war (wie immer) ganz anders als gedacht.
Der Weg zur Lösung war ebenfalls ein ganz anderer. Keine der anderen Sitzungen hat so lange Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Bis das Audio aufgenommen war vergingen insgesamt ungefähr drei Stunden. Erst dachte ich, ich hab mich geirrt und soll gar nichts aufnehmen, weil nämlich irgendwie „nichts“ geschah, außer dass ich anwesende Energie spürte. Niemand sprach zu mir. Nichts veränderte sich. Mehrmals wollte ich das Ganze abbrechen, aber jedes Mal siegte meine Neugier und die Überzeugung, dass ich die Helfer doch richtig verstanden habe, als sie sagte, es kommt eine Behandlung.
Nach einer Weile dämmerte mir, dass ich gerade shcon behandelt werde. Aber es fühlte sich ganz starr und fest an. Da rückte und rührte sich nichts. Ich konnte auch keine Bewegung reinbringen durch „Ja“ oder „Loslassen“ oder „Einladen“. Vom Kehlkopf bis zum Nabel blieb alles hart, bedrückend und unbeweglich. In mir und vor mir und nach einer Weile auch um mich herum. Ich hatte Mühe bewusst zu bleiben und vermutete, dass ich einfach nur müde bin. Aber das stimmte irgendwie nicht.
Dann probierte ich aus mir rauszuschlüpfen, mich zu distanzieren und einen Blick von draußen zu werfen, um zu verstehen, was ich zu tun hätte. Das glückte nur begrenzt. Mein Impuls von außen war, dass ich meinen Körper gerade nicht allein lassen will mit dem, was er erlebt. Ich bekam Mitgefühl mit ihm und da rückte kurz etwas. Ich kam auf die Idee, mein Herz zu öffnen. Aber das war fast gar nicht möglich. Diese ganze Härte um mich herum war inzwischen so groß wie meine gesamte Aura. Darin schwebten beängstigende Bilder herum un dich fragte mich schon ernsthaft, ob ich überhaupt in Sicherheit sei. Die Antwort war ein ganz dumpfer ferner Gedanke meines Verstandes: „Die haben Dich noch nie ungeschützt eine Session machen lassen.“
„Hmm. Okay dann also.“
Es wurde immer schwerer diesen Zustand auszuhalten, ohne abzubrechen. Ich dachte, dass ich mich zu so ziemlich gar nichts mehr in der Lage fühle. Nicht mal Liebe fließen lassen. Aber der Gedanke an Liebe änderte etwas. Zum ersten Mal ließ der bohrende Druckschmerz im Bauch nach. Ich dachte es nochmal das Wort „Liebe“. Wieder rückte sich was. Blöderweise krochen alle diese Schmerzen und alle diese Härte IN MICH HINEIN und entfernten sich nicht von mir. Da inzwischen ALLES besser war, als der Zustand der Härte und des Schmerzes machte ich weiter mit „Liebe“ denken. Nach einer Weile war so viel in Bewegung gekommen, dass ich Liebe auch wieder fühlen konnte. Von da an ging es schneller. Irgendwann war all dieser ganze schwere Energiebrocken in mir drin. (Nur nicht drüber nachdenken!) Anstatt der gruseligen Bilder und Ausschnitte neuzeitlicher und altertümlicher Schreckens-Szenarien, sah ich in eine Weite und Stille des Universums, wie ich sie gezeigt bekam, als ich meinen Namen erhielt. WOW!
Nach einem winzig kurzen Blick auf diese Schönheit ging es plötzlich los. Maria war die Heilerin in dieser Behandlung. Und dann löste sich alles Wissen über den Brocken und die Ursachen der Endlos-Themen auf unerwartete Weise auf.

Jetzt fühle ich mich ganzer und vollständiger und kraftvoller – obwohl drei Stunden Tiefen-Arbeit hinter mir liegen.

One thought on “Heil-Behandlung Nummer Dreizehn – Das Ende der Unendlichkeit

  1. Liebe Kosma,

    wie lange geht es noch, bis es dein Buch zu kaufen gibt? Ich würde es am liebsten sofort lesen. Ich habe gestern deine Globui zu Verbindung mit Gott Hagar Quim eingenommen (mir ging es nicht besonders) und mir wurde ganz heiß auf der linken Seite dennoch konnte ich den Trost nicht annehmen der mir entgegengebracht wurde.

    Liebe Grüße Stephanie

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