Brauchen wir Gurus und wenn ja wie viele?

Folgende Leserzuschrift erreichte schoepfergoetter.de:
[… Kosma, Du sagst von Dir, dass Du derzeit die Einzige bist, die die Hathorenschlüssel in den Menschen aktiviert und sie somit auf die Erde bringst. Aber immer wieder werde ich darauf gestossen, wir brauchen keine Gurus (im Sinne von Abhängigkeit) nein, wir brauchen Gurus (im Sinne eines Lehrers der uns einen neuen Weg zeigt)…]


Liebe Sabine, danke, dass Du die Frage deiner Leserin mit mir teilst!

Ich bin mein Leben lang der Ansicht, dass wir keine Gurus brauchen. Meine Eltern haben es mal kurz so auf den Punkt gebracht: Ellen ist RENITENT. Immer begehrt sie dagegen auf, wenn jemand einen Weg in engen Bahnen vorschreiben oder ihn samt Ziel von vornherein begrenzen will. Daher hab ich mir die Guru-Frage selbst auch gestellt, als Hathor mir offenbart hat (beim ersten Aktivierungs-Tag), dass ich zur Zeit die Einzige bin. Das „zurzeit“ lässt aus meiner Sicht übrigens darauf schließen, dass das in Zukunft anders ist.

Wichtiger bei der Guru-Frage ist für mich aber die Erkenntnis anderer Zusammenhänge.

Hathor hat mich von Januar 2016 (dieser spezielle Ägyptenurlaub, von dem ich „Rotes Meer“ mitgebracht habe und sieben Mal krank war) bis Februar 2018 (das erste Aktivierungs-Tages-Seminar) begleitet. Das sind zwei Jahre. In dieser Zeit habe ich extrem viel durch ihre Anwesenheit gelernt. Eins zu eins Unterricht von Hathor. Privatcoaching. Eine „Ausbildung“, die ich anfangs gar nicht als solche begriffen habe. Der Höhepunkt waren die letzten neun Monate in bewusster Vorbereitung und die finalen drei Wochen im „Intensiv-Training der drei Energieschlüssel“.
Jeden einzelnen Schlüssel zu meistern hat mich jeweils ungefähr 7 Tage intensives Lernen „gekostet“. An jedem dieser Tage war ich ca. 4 bis 7 Stunden damit beschäftigt, diese spezielle FORM des Energieflusses herzustellen und sie dann aufrechtzuerhalten. Über alle alltäglichen Erlebnisse, Gedanken und Zweifel hinweg. Am jeweils siebten Tag sprang der neu erlernte Schlüssel in den stabilen Zustand über und ab diesem Zeitpunkt ließ er sich dauerhaft LEICHT aufrechthalten.

Die Aktivierungstage sind sozusagen „Abkürzungen“ für die Teilnehmer.
Mein Weg zu den Schlüsseln ist aber kein MUSS. JEDER könnte mit Hathor in Kontakt treten und sich von ihr schulen lassen und zu dem gleichen Ergebnis kommen. Dennoch halte ich das für schwierig. Wer hat in seinem normalen Arbeitsleben die Möglichkeit, sich 24 Monate in aller Konsequenz einem Thema zu widmen? Wie viele Menschen gibt es, die gut genug mit der geistigen Welt kommunizieren können, um alle Anleitung wahrzunehmen und dann auch noch ihren eigenen Sinnen zu trauen und danach zu handeln?
BEVOR ich mit Göttin Hathor gesprochen und mit ihr gelernt habe, habe ich mindestens 15 Jahre andere Erfahrungen mit Spiritualität und mindestens 2 Jahre Channel-Arbeit gemacht. OHNE dies wäre es mir ungleich schwerer gefallen, Hathor zu spüren, ihr zu vertrauen, von ihr zu lernen und nicht nur bildhafte, sondern manchmal auch ganz verbale Anweisungen zu empfangen. ALLE Erfahrungen meines Lebens haben dazu beigetragen, dass ich die Aktivierungen überhaupt vornehmen kann.

Aus meiner Sicht erhält jeder, der in den Kurs kommt die Chance, sich direkt die Erfahrungen meiner Suche zunutze zu machen und seine Herzensenergie schnell und gezielt in die Form der Schlüssel zu bringen. Ganz leicht auf gleich. Ohne Umweg. Hathor sagte, genau deswegen sei mein Weg zu den Schlüsseln so lang gewesen. Sie hat mich nicht einfach aktiviert, sondern mich gelehrt, mich selbst zu aktivieren, damit ich die Schlüssel durch und durch verstehe UND damit ich selbst alle Hindernisse erkenne, die zwischen unserem Herzen und der Aktivierung existieren können. Auf diese Weise kann ich die Hindernisse in den Teilnehmer anders erkennen und damit umgehen.

Hathors eigener Weg zu den Schlüsseln war noch länger. Bevor sie in ihrer göttlichen Präsenz in der Hochkultur Ägyptens auftauchte, hatte sie mehrere Inkarnationen als Mensch. Durch die Begrenzungen der Materie (es passte quasi nicht ihr gesamtes göttliches Seelenselbst in den jeweiligen menschlichen Körper), des Umfeldes (bspw. niedrige Energien im Sklavenlager) und den geplanten Lebensthemen (Schwierigkeiten, mit denen sie sich als Mensch auseinandersetzte), entstand die Idee zu den Schlüsseln. Sie erkannte, was die Menschen brauchen könnten, um besser mit allem umzugehen, was in ihnen und um sie herum vor sich geht und NICHT HEIL ist.

Tja.

Was mir in meinen Kursen noch als besonders wichtiger Unterschied zum Selbstlernen aufgefallen ist, ist dass ich die persönlichen Botschaften durchgebe. Jeder kann mit Hathor sprechen, aber jeder muss dazu zuerst durch seine eigenen Schmerzen, Bedenken, Ängste oder Zweifel hindurchgehen. Ihr wisst selbst, wie viele Beschwerden man immer wieder findet, auch wenn man schon zehn Jahre lang Selbstclearing betreibt.
Eine Botschaft der geistigen Welt durch jemand anderen zu erhalten ist leichter und nicht so eingefärbt von den eigenen Emotionen.
Wenn ich etwas wissen will, für das ich zu viele Emotionen habe, bitte ich meine hellsichtige Hamburger Freundin. Sie sprach aber damals nicht mit Göttin Hathor. Wenn ich also Hathors Worte hören wollte, muss ich die Ängste auflösen, die mein Gehör verstopfen.

Das war übrigens in groben Zügen das selbstlernende Prinzip der oben beschriebenen zwei Jahre Ausbildungszeit: Ich hatte den intensiven WUNSCH, mit ihr zu kommunizieren und kam auf keinem anderem Wege an ihre Informationen, als meine eigenen Hindernisse zu erkennen, sie aufzulösen und dann die Frage erneut zu stellen 🙂

Wichtig ist mir auch – sonst hätte ich mich wohl geweigert, ihrer Bitte Folge zu leisten – dass sich die Schlüssel aus der jeweils EIGENEN Energie desjenigen bilden, der sie verwendet. Die Schlüssel sind nur eine FORM. Eine ART, wie man die Energie des Herzens anwendet. Ich wäre nicht bereit gewesen, eine fremde Energie in jemanden hineinzubringen, damit sie durch ihn wirkt. Das behagt mir nicht und erinnert mich an meine Reiki-Erfahrungen, die sich klebrig anfühlten.

Dann ist mir beim Nachdenken über das Guru-Sein noch bewusst geworden, dass sowohl Hathor, als auch die Menschen in der Gruppe davon profitieren, wenn ich da bin. Da funktioniere ich wie ein Dolmetscher oder ein Adapter. Wenn FrauXY mit dem Wunsch in die Hathor-Aktivierung kommt, ihre Wohnsituation zu verändern und quasi mit Hathor darüber reden möchte, wie schwierig es ist, etwas Bezahlbares in der Nähe zu finden, dann ist das aus göttlicher Sicht NULL Problem. Denn Götter funktionieren anders. Sie bringen nicht Lösungen ins Feld, sondern sie SIND die gelöste Form der Welt.
Die Aussage „alles ist bereits gelöst“ hilft nun FrauXY wenig, denn sie spürt ja konkret Hindernisse und Erfolglosigkeit in ihrem Leben. Ganz real, emotional und vielelicht sogar körperlich. Meine Rolle als Adapter ist es, dass ich den Kummer und die Anstrengung von FrauXY spüren kann. Ich spüre gleichzeitig das Gelöste Feld, das Hathor als Antwort sendet und bin in der Lage beides zueinanderzubringen.

Um das Ganze Thema Guru ja oder nein und wenn ja wie noch abzurunden: ich bin sicher, dass es Menschen gibt, die ebenfalls in der Lage sind, sich direkt mit Hathor zu verbinden und in ihrem eigenen Prozess zu den Aktivierungen zu finden. Allein schon deswegen, weil die drei Schlüssel jetzt als klar definierte Möglichkeit im morphogenetischen Feld zu finden sind. Ich bin weiterhin sicher, dass mein fünftes oder sechstes Buch die Anleitung zur Selbst-Aktivierung der Schlüssel sein wird. Für alle, denen es hilft und Freude macht, gibt es die Kurse. So findet jeder, der die Aktivierung will, einen Weg. Allein, mit anderen, mit Buch, im Kurs. Wie auch immer.

Der vierte Schlüssel dauert übrigens schon fast drei Wochen und ich kann ihn immer noch nicht korrekt… Er ist quasi öfter mal schief oder er ist „gerade“ aber nicht so stabil, wie er sein müsste :-/ *nörrrgel* Ich übe weiter.

Eure Ellen Kosma SiebenSonne

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